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Organoid des Dünndarms gefärbt mit Cdh1 (E-Cadherin) und Ctnnb1 (aktives beta-Catenin), Mikuda et al., J Pathol 2020

AG Signaltransduktion im GI-Trakt

Das Darmepithel nimmt Nährstoffe auf, dient als Barriere für schädliche Substanzen und vermittelt den Austausch mit dem Immunsystem, indem es auf Zytokine und bakterielle Komponenten reagiert. Eine Unterbrechung dieses Zusammenspiels verhindert die Aufrechterhaltung der Homöostase und führt zu Krankheiten. Unser Ziel ist es, diesen Crosstalk zwischen dem Darmepithel und seiner unmittelbaren Umgebung zu entschlüsseln und die molekularen Mechanismen zu verstehen, die an der Erhaltung, dem Verlust und der Wiederherstellung der intestinalen Homöostase durch Entzündungsprozesse, beteiligt sind. 

 

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Signaltransduktion im GI-Trakt

In unseren Untersuchungen konzentrieren wir uns auf den Transkriptionsfaktor NF-κB.

NF-κB spielt bekanntermaßen eine Schlüsselrolle bei immunvermittelten Krankheiten, indem es die Expression von Zytokinen, Wachstumsfaktoren und anti-apoptotischen Mediatoren reguliert. Wie seine Aktivierung in Epithelzellen im Gegensatz zu Immunzellen die Rückkehr zur Homöostase vermittelt, ist kaum bekannt.

Um zu ermitteln, wie NF-κB Entscheidungen über das Zellschicksal, einschließlich Differenzierung, Seneszenz und Zelltod, im Darmepithel reguliert, verwenden wir Einzelzelldatensätze, Organoide und transgene Mausmodelle.

Unser Ziel ist es, den Beitrag von NF-κB und seiner unterschiedlichen Transkriptome zur Entwicklung und zum Fortschreiten immunvermittelter Erkrankungen des Darms aufzuklären.

Wissenschaftliche Fragestellungen:

  • Welche Signalwege im Darmepithel tragen zur Entzündung bzw. zur Heilung bei?
  • Wo und wie steuert NF-κB anti- bzw. pro-inflammatorische Reaktionen im Darm?
  • Welche Signalwege und Mediatoren können als relevante Ziele für die Behandlung von Krankheiten genutzt werden?

Förderung:

DFG KO 6390 1/1

Leitung:

Mitarbeitende:

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