AG Gastrointestinale Onkologie

Nicht kodierende Ribonukleinsäure-Moleküle (ncRNA) spielen eine wichtige Rolle in der Entstehung und im Fortschreiten gastrointestinaler (GI) Tumore. Die genauen molekularen und zellulären Mechanismen, die ncRNA-abhängig zu Tumorentwicklung bzw. -wachstum führen, sind bisher aber nur sehr schlecht verstanden. Das Forschungsziel ist daher, die Expression und die Funktion von ncRNA und den Einfluss auf Prozesse wie Zellproliferation und -migration, Metastasierung im Kontext GI-Tumore zu untersuchen. Aus dem Verständnis solcher Regulationsmechanismen und –prozesse sollen neue Diagnose- und Therapieverfahren entwickelt werden.

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Wissenschaftliche Fragestellungen

  • Biologie hepatozellulärer, cholangiozellulärer und neuroendokriner Tumoren/Karzinome
  • Regulation nicht kodierender RNA Moleküle (miRNA, lncRNA) bei gastrointestinalen Tumorerkrankungen
  • Immuntherapien zur Behandlung des hepatozellulären Karzinoms
  • Rolle von pathogenen und prognostischen Faktoren in gastrointestinalen Tumorerkrankungen und in der Intensivmedizin

Förderung

  • Einzelantrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Drittmittel der Wilhelm Sander Stiftung
  • Drittmittel der B.Braun-Stiftung
  • Drittmittel des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. (DZHK)
  • Drittmittel aus der Industrie

Klinische Studien

Nicht-kommerzielle Klinische Studien (IIT)

  • Trifluridin / Tipiracil in der Zweitlinientherapie des cholangiozellulären Karzinom

 

Leitung

Prof. Dr. med. Christoph Roderburg

W2-Professor für Hepatobiliäre und Gastrointestinale Onkologie

Prof. Dr. med. Christoph Roderburg, Hepatologie und Gastroenterologie, CCM & CVK